Lunes, 15 Octubre 2018
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Diesen Transfer wünscht sich Korkut — VfB

17 Abril 2018

Stuttgart (dpa) - Es ist fast geschafft. "Mit 39 Punkten kann man nicht absteigen", sagt Michael Reschke. "Ich hatte das Gefühl, dass hintenraus etwas die Pumpe ausgegangen ist", sagte Aogo, der erneut auf der Sechser-Position auflief. Die Sprache in der Kabine des VfB Stuttgart ist Deutsch. Wolf musste gehen, der mit wenig Begeisterung empfangene Tayfun Korkut wurde sein Nachfolger - und verblüffte seine Kritiker mit einer Erfolgsserie von acht Spielen nacheinander ohne Niederlage. Laut dem 60-jährigen werde es den Stuttgartern gelingen in der Transferperiode im Sommer interessante und vielversprechende Spielertransfers zu tätigen.

Stuttgarts lange Suche nach dem Zehner!

Ein weiteres Highlight der Themenwoche soll das Inklusions-Sondertrikot des VfB darstellen, für das die Mercedes-Benz-Bank auf ihren Schriftzug auf der Brust verzichtet. VfB-Kapitän Christian Gentner verpasste per Kopf die endgültige Entscheidung (85.), ehe Niklas Füllkrug in der Nachspielzeit den Ausgleich erzielte. Torwart Ron-Robert Zieler sah dabei unglücklich aus: "Es ist ärgerlich, dass ich einen Schritt nach vorne mache", sagte er. Rechtsverteidiger Beck zog sich eine Knieverletzung zu, der französische Nationalspieler Pavard verletzte sich am Sprunggelenk. Kein endgültig perfekter Klassenerhalt, kein Schielen auf Rang sieben, der die Europa-League-Qualifikation bedeuten könnte. Am Ende muss sich der VfB Stuttgart mit einem Punkt gegen Hannover 96 begnügen. Auch Tayfun Korkut hat etwas Besseres vor, als Montagabendfußball. Und Mario Gomez ergänzte: "Klar, Fußball ist auch ein Erlebnissport".

Das Stuttgarter Restprogramm hat es in sich. Allesamt zuletzt prima in Form. Er widmet sich längst den Planungen für die Saison 2018/19. Mit Bremens Junuzovic gab es bereits Gespräche. Auch der Kontrakt mit Außenverteidiger Emiliano Insua läuft aus. "Wir haben uns vertagt. Holger braucht noch Zeit", sagte Reschke über den VfB-Abwehrboss. Für die Fans - aber auch manch einen Spieler. Es ist die Frage, wie überzeugend diese sind.

Stuttgart übernahm angetrieben vom starken Thommy die Spielkontrolle, doch die neu formierte Gäste-Defensive ließ wenig Zwingendes zu. Es gibt aber auch Argumente für den VfB. Es fehlt ein Spielgestalter, es mangelt an Kreativität. Das Einzige was gefehlt hat, war, dass wir das zweite Tor nicht machen. Doch der Ösi hat wohl andere Pläne. Zuvor wird nebenan auf dem Cannstatter Wasen das 80.

Der Top-Torjäger: Nach seinem Doppelpack zum 2:1-Erfolg in Freiburg wartet Mario Gomez auf einen Treffer.

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